Peristaltische Saugpumpe

Durch ein Rohr werden Fäden gezogen, die das zu befördernde Gut mitreißen. Der Transport wird nicht durch Unterdruck bewirkt, sondern durch die Zugkräfte der Fäden, die in der Lage sind, ein Vielfaches des atmosphärischen Druckes (Unterdruckes) in Transportenergie umzusetzen.

Gemäß Stand der Technik können saugende Pumpen maximal nur soviel Unterdruck aufbauen, als am Ansaug-Ort Umfelddruck herrscht, normalerweise ca. 1 bar, bzw. 10m  Wassersäule. Dickflüssige Medien, z. B. Honig, sind daher mit kleinen Ansaugdurchmessern nur sehr langsam transportierbar, Gelee, oder mit Festkörpern vermengte Flüssigkeiten, z. B. Blut mit Geweberesten bei Operationen, verstopfen Ansaugschläuche kleiner Durchmesser. Auch dünnflüssige Medien, z. B. Wasser, kann mit kleinen Durchmessern, z. B. 1 mm, nicht sonderlich schnell angesaugt und transportiert werden. Die Schubkraft auf die Wassersäule wäre in diesem Beispiel nur 100 mN. Die Reibungsverluste an den Schlauchwänden sind so hoch, dass bei z. B. 1m Schlauch nur noch ein schwaches Tröpfeln ermöglicht ist.

Saugpumpen gibt es bisher in vielen Varianten. Im Wesentlichen sind es Zentrifugal-, Kolben-, Membran-, Strahl-, Zahnrad- oder Würgepumpen in vielen Modifikationen. Man kann auch in Pumpen unterteilen, die das Pumpgut für den Verwurf verunreinigen bzw. mit anderen Medien mischen, und solche, die das Pumpgut als Nutzleistung unverändert von A nach B transportieren. Vorliegende Idee bezieht sich vornehmlich auf erstere Gruppe.

Bringt man ein gemäß dieser Idee konstruiertes Rohr in ein Medium, z. B. auch Sand, wird das Medium von den Fäden mitgerissen und abtransportiert. Die Geschwindigkeit hängt von der Geschwindigkeit der Fäden ab. Mit dieser Methode wird z. B. die Reinigung einer Wunde einfach und effizient. Die einlaufenden Fäden könnten in diesem Fall steril sein.
Das gleiche Prinzip könnte im Großen angewendet werden. Ketten statt Fäden, die Laub, Äste, Müll etc. ergreifen können.